Papierbasierte Verpackungsindustrie in Deutschland – Marktentwicklungen, Trends und M&A-Aktivitäten
Megafusionen haben die deutsche und internationale Verpackungslandschaft entscheidend verändert. Ist dies gleichbedeutend mit einer weiteren Erhöhung des Kostendrucks in der Branche oder ergeben sich aus dieser Entwicklung eher Chancen für den Mittelstand, mit Kundennähe und individuellen Lösungen zu punkten?
Im Jahr 2021 erreichte der Verbrauch von Verpackungspapieren mit 8,6 Millionen Tonnen einen Höchststand. In den beiden darauffolgenden Jahren kam es infolge der anhaltenden Rezession in Deutschland zu einem Rückgang der Verpackungsindustrie mit negativen Wachstumsraten zwischen 7% und 10%. Erst im Jahr 2024 zeigte sich eine Erholung mit einem Wachstum von rund 6,0% im Vergleich zum Vorjahr. Dieser Aufwärtstrend setzte sich in den ersten fünf Monaten des Jahres fort. Der Gesamtverbrauch stieg gegenüber 2024 um etwa 1,2%. Handelskonflikte und mögliche Zölle sorgen weiterhin für Unsicherheit hinsichtlich der weiteren Entwicklung der Verpackungsindustrie.
Nach mehreren volatilen Jahren in der Verpackungsbranche, die von Marktherausforderungen und gesamtwirtschaftlicher Unsicherheit geprägt waren, erwarten wir eine beschleunigte Fortsetzung der Konsolidierungswelle.
Unsere Marktübersicht ist in Zusammenarbeit mit unserem neuen Senior Advisor Peter Probst entstanden. Peter Probst verfügt über eine 40-jährige Erfahrung als Geschäftsführer und Unternehmer in Prozessindustrien. Er hat in den letzten 28 Jahre als CEO der LEIPA Group zusammen mit den Gesellschaftern die Firmengruppe zu einem internationalen Hersteller von graphischen und Verpackungspapieren entwickelt. Herr Probst hat als CEO verschiedene Großprojekte initiiert und verantwortlich umgesetzt. Darüber hinaus war er bis Ende 2024 Vorstandsmitglied im Verband der Zellstoff- und Papierindustrie "Die Papierindustrie e. V.".
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